{"id":1840,"date":"2024-01-15T20:37:39","date_gmt":"2024-01-15T18:37:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sygyt.com\/en\/?page_id=1840"},"modified":"2024-01-15T20:37:39","modified_gmt":"2024-01-15T18:37:39","slug":"planetentoene","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sygyt.com\/en\/planetentoene\/","title":{"rendered":"Planetent\u00f6ne"},"content":{"rendered":"\n

Planetent\u00f6ne und Oktavierung<\/h2>\n

Planetent\u00f6ne<\/strong> sind der Versuch, bestimmte in der Natur vorkommende Schwingungen in den Bereich menschlich wahrnehmbarer Frequenzen abzubilden, insbesondere in den Bereich h\u00f6rbarer T\u00f6ne. Diese Idee wurde vor allem von dem Musikwissenschaftler Hans Cousto vorgestellt. Dabei wird die Eigenschaft des menschlichen Geh\u00f6rs genutzt, eine Verdoppelung der Frequenz eines Tons als Oktavierung dieses Tons wahrzunehmen. Anders gesagt: Wenn wir einen Ton mit einer bestimmten Frequenz nehmen, und diese Frequenz verdoppeln, h\u00f6ren wir wieder den gleichen Ton, blo\u00df eben eine Oktave h\u00f6her.<\/p>\n

Jede Schwingung, die sich gleichm\u00e4\u00dfig wiederholt, hat eine Frequenz, die sich als Anzahl der Schwingungen pro Sekunde ausdr\u00fccken l\u00e4\u00dft. Die Ma\u00dfeinheit daf\u00fcr ist das Hertz (abgek\u00fcrzt \u201eHz\u201c), benannt nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz.<\/p>\n

Zum Beispiel entspricht ein Ton mit 110 Schwingungen pro Sekunde, also mit 110 Hz, dem Klavierton A. Die erste Oktave davon, das kleine a, hat 220 Hz, und die n\u00e4chste Oktave, das eingestrichene a’, hat 440 Hz. Der gleiche Ton wiederholt sich also bei jeder Verdoppelung der Frequenz.<\/p>\n

\"\"

Verschiedene Oktaven des Tones a<\/p><\/div>\n

Bei den Planetent\u00f6nen wird nun diese Strategie der Oktavierung auf die Sonnenumlaufzeiten der Planeten angewendet. Auch ein Planet, der um die Sonne kreist, kann als Schwingung betrachtet werden, die sich gleichm\u00e4\u00dfig wiederholt.<\/p>\n

Ebenso ist die Drehung des Planeten um die eigene Achse ein sich zyklisch wiederholender Vorgang. So braucht die Erde (grob vereinfacht) 24 Stunden, um sich einmal um die eigene Achse zu drehen. F\u00fcr einen Beobachter auf der Erde hat das den Anschein, als w\u00fcrde die Sonne einmal auf und dann wieder untergehen, und das ist das, was wir einen Tag nennen. Das entspricht einer Periode von 24 * 60 * 60 = 86400 Sekunden, und damit einer Frequenz von 1 \/ 86400 s = 0,00001157407 Hz.<\/p>\n

Das menschliche Ohr h\u00f6rt, je nach Alter, Frequenzen im Bereich von etwa 16 Hz bis 19000 Hz. Die Frequenz der Erde ist also viel zu tief, um direkt geh\u00f6rt zu werden (zumal sie ja auch nicht als Schallwelle vorliegt und deshalb ohnehin nicht h\u00f6rbar ist). Also wird die Frequenz solange verdoppelt (oktaviert), bis sie in den h\u00f6rbaren Bereich f\u00e4llt. In diesem Fall sind das die Oktaven 21-30, mit Frequenzen von 24 Hz bis 12427 Hz.<\/p>\n

H\u00f6rbare Frequenzen<\/h2>\n

Die Frequenz des Sonnentages ergibt nach dieser Methode also 10 T\u00f6ne, die im h\u00f6rbaren Bereich liegen. Dabei handelt es sich jeweils um den Ton g-16 Cent in verschiedenen Oktaven:<\/p>\n

\"\"

H\u00f6rbare Oktavierungen vom mittleren Sonnentag<\/p><\/div>\n

Sichtbare Frequenzen<\/h2>\n

\u00c4hnlich wie das Ohr ist auch das Auge ein Sinnesorgan, welches auf Schwingungen reagiert, die in einen bestimmten Frequenzbereich fallen. W\u00e4hrend das Ohr Schallwellen umsetzt, wandelt das Auge Lichtwellen in Signale im Gehirn um. Lichtwellen haben eine sehr viel h\u00f6here Frequenz als Schallwellen, aber dennoch l\u00e4\u00dft sich die Methode der Oktavierung auf die Planetent\u00f6ne auch anwenden, um diese in den Bereich der sichtbaren Lichtfrequenzen zu bringen. Das menschliche Auge reagiert auf Lichtwellen mit Frequenzen von etwa 380 bis 780 THz. Interressanterweise umfasst das sichtbare Licht nur genau eine Oktave. Das Ohr dagegen kann einen Frequenzbereich h\u00f6ren, der \u00fcber 11 Oktaven umfasst. Wie die Tabelle im Anhang zeigt, f\u00e4llt die 65. Oktave des Sonnentages in den sichtbaren Bereich. Dies entspricht der Farbe rot.<\/p>\n

Planetent\u00f6ne anh\u00f6ren (nach Frequenz geordnet)<\/h2>\n

Auf diese Weise k\u00f6nnen die Frequenzen der Planeten also in den h\u00f6r- und sichtbaren Bereich oktaviert werden, und sowohl einer Reihe von T\u00f6nen als auch einer Farbe zugeordnet werden. Nach Hans Cousto ergeben sich dabei die folgenden T\u00f6ne und Farben. Anders als in den meisten Tabellen sind die T\u00f6ne im folgenden Bild nach der Tonh\u00f6he geordnet. Ausserdem ist sichtbar, da\u00df die den T\u00f6nen zugeordneten Farben in etwa den Regenbogenfarben folgen. In VoceVista Video ist es auch m\u00f6glich, die T\u00f6ne anzuklicken um sie zu h\u00f6ren:<\/p>\n

<\/div><\/div>
<\/div>
<\/div>
<\/div><\/div><\/div>