{"id":468,"date":"2017-03-21T11:05:38","date_gmt":"2017-03-21T10:05:38","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.178.58\/en\/glossar\/"},"modified":"2017-03-21T11:05:38","modified_gmt":"2017-03-21T10:05:38","slug":"glossar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sygyt.com\/en\/glossar\/","title":{"rendered":"Glossar"},"content":{"rendered":"
Anderes Wort f\u00fcr Zeitcursor<\/em><\/a>, vor allem in Bezug auf das Abspielen.<\/p>\n<\/dd>\n Die Abtastfrequenz (auch Abtastrate<\/strong><\/span> oder Samplingrate<\/strong><\/span> genannt) ist die Anzahl der separaten Messungen (\u201eSamples<\/span>\u201c<\/span>) pro Sekunde, die von der Aufnahmequelle aufgenommen werden. Die h\u00f6chste Frequenz, die von einer Audiodatei dargestellt werden kann, ist die H\u00e4lfte der Abtastfrequenz. Wenn eine Aufnahme z.B. eine Abtastfrequenz von 44100 Hz hat, kann das Spektrum Frequenzen bis 22050 Hz abbilden.<\/p>\n H\u00e4ufig verwendete Werte f\u00fcr die Abtastfrequenz sind 44100 Samples pro Sekunde f\u00fcr Aufnahmen in CD-Qualit\u00e4t, oder 48000, 96000 und 192000 Samples pro Sekunde f\u00fcr Studio-Qualit\u00e4t. <\/p>\n<\/dd>\n Der Ambitus einer Stimme oder eines Instrumentes ist dessen Tonumfang, also der Bereich von der tiefsten bis zur h\u00f6chsten sing- oder spielbaren Note. Das Notenlinienfenster kann den typischen Ambitus von Sprech- und Singstimmen sowie von singbaren Obert\u00f6nen anzeigen.<\/p>\n<\/dd>\n Die Amplitude ist der maximale Wert eines Signals \u00fcber einen bestimmten Zeitraum. Dies korreliert mit der Intensit\u00e4t<\/em><\/a> und der wahrgenommenen Laut\u00e4rke des Signals. Sie hat keine Einheit, sondern wird in das Intervall [-1, 1] skaliert, wobei -1 und 1 die gr\u00f6\u00dften Werte sind, die ein bestimmtes Dateiformat repr\u00e4sentieren kann. <\/p>\n<\/dd>\n Die Analyzer Ansicht ist das zentrale Fenster in Overtone Analyzer und beinhaltet ein oder zwei Unterfenster, welche das Spektrogramm, das Spektrum oder beides anzeigen. <\/p>\n<\/dd>\n Eine Auto-Markierung ist eine Art von Markierung<\/em><\/a>, die automatisch f\u00fcr jedes Aufnahmesegment erzeugt wird. Jedes Mal wenn Sie die Aufnahme starten und dann wieder stoppen, wird eine neue Auto-Markierung hinzugef\u00fcgt, um den neu aufgezeichneten Zeitberech zu markieren. <\/p>\n<\/dd>\n Eine Bereichs-Markierung ist eine Art von Markierung<\/em><\/a>, welche einen Zeitbereich mit einem Anfang und einem Ende markiert. <\/p>\n<\/dd>\n Die Anzahl der Bits in jedem Messpunkt einer digitalen Aufnahme, welche den darstellbaren Dynamikumfang<\/em><\/a> bestimmt. H\u00e4ufige Werte sind 16, 24 und 32 Bit. <\/p>\n<\/dd>\n Ein Cent ist ein Hundertstel vom Abstand zwischen zwei Halbt\u00f6nen auf der temperierten Skala, oder zwei Tasten auf dem Klavier (egal ob schwarz oder weiss). Das Cent wird verwendet, um extrem kleine Intervalle zu messen. Eine Oktave ist in 1200 Cent unterteilt.<\/p>\n<\/dd>\n Die Datei \/ Markierungsliste ist ein Fenster das die Markierungen<\/em><\/a> der aktuellen Datei auflistet. Es kann auch eine Liste der zuletzt ge\u00f6ffneten Dateien zeigen, oder eine Liste von Suchergebnissen. Ausserdem erm\u00f6glicht es das Hinzuf\u00fcgen und Bearbeiten von Markierungen und Beschreibungen.<\/p>\n<\/dd>\n Die Datei Beschreibung ist eine besondere Art von Markierung<\/em><\/a>, die automatisch zu jeder Aufnahme hinzugef\u00fcgt wird. Jede Datei hat eine Beschreibung, die immer der erste Eintrag in der Markierungsliste ist. Die Beschreibung kann zum Beispiel genutzt werden, um aufzuschreiben, was die Datei enth\u00e4lt, wann sie aufgenommen wurde, wo, mit wem, und andere relevante Informationen.<\/p>\n<\/dd>\n Das Dezibel ist eine logarithmische Einheit, die das Verh\u00e4ltnis einer Intensit\u00e4t relativ zu einem Bezugspegel angibt. Wenn es f\u00fcr die Intensit\u00e4t<\/em><\/a> eines Audiosignals oder dessen Frequenzkomponenten werwendet wird, ist der Referenzpegel 0dB, was f\u00fcr den lautesten Ton steht, der in dem verwendeten Dateiformat dargestellt werden kann. Ein Decibel Wert von 0dB entspricht einer Amplitude von 1,0. Alle Intensit\u00e4ten, die kleiner sind als der lauteste Referenzwert, haben einen negativen Decibel-Wert. Der verf\u00fcgbare Umfang h\u00e4ngt von der Bittiefe des Dataiformats ab. Bei 16 Bit ist der kleinste darstellbare Wert etwa -90dB, und bei 24 Bit ist er ungef\u00e4hr -140dB. <\/p>\n<\/dd>\n Der Dynamikumfang ist das Verh\u00e4ltnis zwischen dem gr\u00f6\u00dften und dem kleinsten Wert, der von einem bestimmten Format dargestellt werden kann. Der Dynamikumfang wird meist in Decibel<\/em><\/a> angegeben. In der digitalen Audio Verarbeitung sind typische Werte f\u00fcr den Dynamikumfang 90db (f\u00fcr 16-Bit Audio), und 140db (f\u00fcr 24-Bit Audio). <\/p>\n<\/dd>\n Das FFT ist ein mathematisches Verfahren, welches eine Reihe von Zahlen auf der Zeitachse (wie z.B. die Messpunkte in einer digitalen Audio-Aufnahme) in eine Liste von Frequenzen und deren Intensit\u00e4t umwandelt. <\/p>\n<\/dd>\n Die Fensterfunktion ist eine Reihe von Koeffizienten zwischen 0 und 1, die mit einer Sequenz von Samples multipliziert wird, bevor das FFT<\/em><\/a> dieser Sequenz berechnet wird. Das wird gemacht, um die Entstehung mathematischer Artefakte zu verringen, welche durch Diskontinuit\u00e4ten zwischen Anfang und Ende der Messpunktsequenz entstehen.<\/p>\n<\/dd>\n Kurzform f\u00fcr Frequenzfilter<\/em><\/a>.<\/p>\n<\/dd>\n Ein Formant ist eine Resonanzfrequenz des Vokaltraktes. Der Vokaltrakt hat mehrere Resonanzt\u00f6ne, welche Kl\u00e4nge mit der Frequenz dieses Tones verst\u00e4rken. Der Klang kann von den Stimmb\u00e4ndern kommen, aber auch von anderen Klangerzeugern. In der Literatur \u00fcber die Stimme werden die Begriffe Formanten und Obert\u00f6ne<\/em><\/a> nicht immer klar unterschieden. Obert\u00f6ne sind Frequenzanteile eines Klanges, welche vom Vokaltrakt verst\u00e4rkt werden k\u00f6nnen, wenn sie in den Frequenzbereich dessen Formanten fallen.<\/p>\n<\/dd>\n Die Frequenz ist die Anzahl von Schwingungen pro Sekunde. Die Einheit der Frequenz ist das Hertz (Hz)<\/em><\/a>. Die Frequenz einer Schallwelle bestimmt deren Tonh\u00f6he<\/em><\/a>. <\/p>\n<\/dd>\n Die Frequenzaufl\u00f6sung des Spektrums<\/em><\/a> ist der Unterschied in Hz zwischen zwei Frequenzen, die der Analyzer unterschieden kann. Die Frequenzaufl\u00f6sung kann auf dem \u201eAnalyzer Einstellungen<\/span>\u201c<\/span> Dialogfeld eingestellt werden. Kleinere Werte zeigen mehr Detail im Spektrum und Spektrogramm, erfordern aber auch mehr Rechenleistung und k\u00f6nnen daher das Programm langsamer machen. <\/p>\n<\/dd>\n Frequenzfilter sind ein Werkzeug, um einzelne Frequenzanteile einer Aufnahme zu isolieren, und um diese lauter oder leiser zu machen. Dies erm\u00f6glicht zum Beispiel, sich bestimmte Frequenzbereiche in einer Aufnahme separat anzuh\u00f6ren, oder g\u00e4nzlich wegzunehmen.<\/p>\n<\/dd>\n F\u00fcr einen Ton mit mehreren harmonischen Komponenten ist der Grundton die Frequenz, welche die Basis einer Obertonreihe bildet, welche all diese Harmonischen beinhaltet. In den meisten F\u00e4llen ist der Grundton die Tonh\u00f6he, die ein menschlicher Zuh\u00f6rer beim H\u00f6ren des Tons benennen w\u00fcrde.<\/p>\n<\/dd>\n Anderes Wort f\u00fcr Oberton<\/em><\/a>, mit einem kleinen Unterschied: Harmonische werden so gez\u00e4hlt, dass die erste Harmonische der Grundton ist, w\u00e4hrend Obert\u00f6ne so gez\u00e4hlt werden, dass der erste Oberton die zweite Harmonische ist.<\/p>\n<\/dd>\n Das Hertz ist die Einheit f\u00fcr die Frequenz. Sie gibt die Anzahl der sich wiederholenden Vorg\u00e4nge pro Sekunde in einem periodischen Signal an. Die Einheit wurde nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt. <\/p>\n<\/dd>\n Die Intensit\u00e4t ist ein Ma\u00df daf\u00fcr, wie laut oder stark ein Signal ist. Die Wellenform zeigt die Intensit\u00e4t der gesamten Aufnahme f\u00fcr jeden Zeitpunkt, w\u00e4hrend das Spektrum die Intensit\u00e4t der einzelnen Frequenzkomponenten zeigt. Die Intensit\u00e4t wird als Amplitude<\/em><\/a> oder Decibel<\/em><\/a> gemessen. <\/p>\n Die Intensit\u00e4t ist nicht identisch mit der Lautst\u00e4rke des gesamten Signals oder der Frequenzanteile, weil das menschliche Ohr verschiedene Frequenzen unterschiedlich wahrnimmt. Wenn zum Beispiel zwei T\u00f6ne mit der gleichen Intensit\u00e4t gespielt werden, einer mit 100Hz, und der andere mit 1000Hz, k\u00f6nnte ein menschlicher Zuh\u00f6rer den einen Ton lauter als den anderen h\u00f6ren, obwohl die T\u00f6ne beim Verlassen des Lautsprechers die gleiche Amplitude haben. Die Intensit\u00e4t, die von Overtone Analyzer angezeigt wird, ist daher nicht die Lautst\u00e4rke die ein menschlicher H\u00f6rer erlebt, sondern der Schalldruckpegel der vom Mikrofon aufgezeichnet wird. <\/p>\n<\/dd>\n Die Kurzzeitansicht ist Teil der Analyzer Ansicht<\/em><\/a> und zeigt Dinge, die sich auf einen relativ kurzen Zeitraum beziehen, wie z.B. ein einzelnes Spektrum. Die Kurzzeitansicht hat eine Frequenzskala und eine Intensit\u00e4tsskala, wobei sich letztere nur auf das Spektrum bezieht, und nicht auf die Tonh\u00f6he.<\/p>\n<\/dd>\n Die Langzeitansicht ist Teil der Analyzer Ansicht<\/em><\/a> und zeigt Sachen mit einer relativ langen zeitlichen Ausdehnung, wie z.B. das Spektrogramm, ein Musikst\u00fcck, oder eine Melodie. Die Langzeitansicht hat eine Frequenzskala und eine Zeitskala. <\/p>\n<\/dd>\n Kurzform von linear<\/em><\/span>. Gegenteil von logarithmisch<\/em><\/a>. Auf einer linearen Skala haben Zahlen mit dem gleichen Abstand zueinander die gleiche Differenz. <\/p>\n<\/dd>\n Ein Lineal ist ein visuelles Hilfsmittel das eine bestimmte Frequenz oder Amplitude markiert. \u00dcber dem Spektrogramm haben Lineale \u00c4hnlichkeiten mit Obertonschiebern<\/em><\/a>, da sie auch eine bestimmte Frequenz repr\u00e4sentieren. Im Gegensatz zu den Schiebern haben Lineale jedoch keine Textfelder, keine Obert\u00f6ne, und k\u00f6nnen auch nicht abgespielt werden. Daf\u00fcr sind sie mit dem Vokaldiagramm verbunden. <\/p>\n<\/dd>\n Kurzform von logarithmisch<\/em><\/span>. Gegenteil von linear<\/em><\/a>. Eine logarithmische Skala ist n\u00fctzlich, um Zahlen darzustellen, die einen weiten Bereich von sehr klein bis sehr gro\u00df umfassen, vor allem wenn es darum geht, von Menschen wahrgenommene Ph\u00e4nomene zu quantifizieren. Auf einer log Skala haben Zahlen mit dem selben Abstand zueinander den gleichen Quotient, w\u00e4hrend auf einer linearen Skala Zahlen mit dem selber Abstand zueinander die gleiche Differenz haben. <\/p>\n Das Klavier hat eine logarithmische Skala. Alle Oktaven haben den selben Abstand zueinander, da jede Oktave eine Verdoppelung der Frequenz bedeutet (zwei T\u00f6ne mit dem Abstand von einer Oktave haben also Frequenzen mit dem Quotient 2). Wenn die Klaviertastatur auf eine lineare Skala projiziert wird, werden die Tasten mit zunehmender Frequenz immer breiter.<\/p>\n<\/dd>\n Eine Markierung<\/a> markiert einen bestimmten Zeitpunkt oder eine Zeitspanne in einer Aufnahme. Sie kann Text beinhalten, um den Bereich von Interesse zu benennen und zu beschriften. Markierungen k\u00f6nnen als durchsuchbare Lesezeichen verwendet werden, um leicht bestimmte Zeitpunkte in einer Aufnahme wiederzufinden, und um Kommentare und Notizen hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n Es gibt vier Arten von Markierungen: Auto-Markierungen<\/em><\/a>, Bereichs-Markierungen<\/em><\/a>, Punkt-Markierungen<\/em><\/a>, und die Datei Beschreibung<\/em><\/a>. <\/p>\n<\/dd>\n Abk\u00fcrzung f\u00fcr Musical Instrument Digital Interface<\/em><\/span>, ein Standardprotokoll um Befehle an elektronische Musikinstrumente zu senden. In Overtone Analyzer wird MIDI Ausgabe verwendet, um die Klaviertasten und die T\u00f6ne der Obertonschieber abzuspielen. Dabei kann der interne Software-Synthesizer des Betriebssystems angesteuert werden, oder auch ein angeschlossenes externes MIDI Ger\u00e4t wie z.B. ein Keyboard.<\/p>\n MIDI wird auch als ein Dateiformat verwendet, um Musikst\u00fccke als Sequenz von Noten zu speichern. <\/p>\n<\/dd>\n Eine Mono-Aufnahme hat einen einzigen Kanal, z.B. den Eingang von einem einzigen Mikrofon. <\/p>\n<\/dd>\n Das Notenlinienfenster zeigt ein Notensystem mit Violin- und Bassschl\u00fcssel. Die Lage der Notenlinien auf der Frequenzskala entspricht in etwa der Frequenz der auf diesen Linien liegenden Noten. Noten, die auf dem Klavier oder auf Obertonschiebern gespielt werden, werden im Notenlinienfenster als Musiknoten angezeigt.<\/p>\n<\/dd>\n Anderes Wort f\u00fcr Obertonschieber<\/em><\/a>. Die Begriffe \u201eNotenschieber<\/span>\u201c<\/span> und \u201eObertonschieber<\/span>\u201c<\/span> werden, je nach Kontext abwechselnd verwendet. <\/p>\n<\/dd>\n Ein Obertonton ist ein Ton, der sich auf einen bestimmten Grundton bezieht. Die Frequenz jedes Obertons ist ein ganzzahliges Vielfaches der Grundtonfrequenz. Wenn der Grundton z.B. eine Frequenz von 100 Hz hat, haben die Obert\u00f6ne Frequenzen von 200 Hz, 300 Hz, usw.<\/p>\n Auch Harmonische<\/em><\/a> oder Partialton<\/em><\/a> genannt.<\/p>\n<\/dd>\n Die Obertonreihe ist die Reihe von Frequenzen, die alle ein ganzzahliges Vielfaches einer Grundtonfrequenz bilden.<\/p>\n<\/dd>\n Das gleiche wie ein Notenschieber. Obertonschieber sind ein visuelles Werkzeug, das \u00fcber das Spektrogramm gelegt wird. Jeder Schieber steht f\u00fcr eine bestimmte Frequenz. Diese kann als Musiknote interpretiert werden, und auch als Ton abgespielt werden. Schieber k\u00f6nnen \u201eaufgezogen<\/span>\u201c<\/span> werden um die Obert\u00f6ne und Untert\u00f6ne zu zeigen, die zu einer bestimmten Grundfrequenz geh\u00f6ren. Die Schieber k\u00f6nnen verwendet werden, um eine bestimmte Frequenz oder Note hervorzuheben, um Prinzipien aus Musiktheorie und Akustik zu veranschaulichen, oder um die Noten eines Musikst\u00fccks zu transkribieren.<\/p>\n<\/dd>\n